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Schweißgerät Ratgeber – Kaufberatung, Tipps & Tricks

Du bist auf der Suche nach einem Schweißgerät? Weißt allerdings nicht, welches Schweißgerät für Dich das Geeignetste ist?

Dann ein herzliches Willkommen auf schweissgeraet-ratgeber.de.

Hier werden all Deine Fragen rund um das Schweißgerät beantwortet. Wir geben Dir die nötigen Informationen und helfen Dir bei der Auswahl das perfekte Schweißgerät für Dich zu finden.

Allgemeine Infos zum Schweißen

schweißgerätDas Schweißen bezeichnet die unlösbare Verbindung von zwei Bauteilen unter zur Hilfenahme von Wärme mit oder ohne Schweißzusatzstoffen. Die Schweißtechnik wird am Häufigsten bei Metallen angewandt. Dabei wird die benötigte Energie für das Schweißen von außen erzeugt.

Es gibt unzählige Arten von Schweißtechniken, wir wollen aber hier nur die gängigsten Arten aufführen, die für den Heimwerker sinnvoll sind. Dazu zählen das Elektrodenschweißen, das MIG/ MAG Schweißen, sowie das WIG Schweißen.

Je nachdem was man für eine Schweißaufgabe zu erledigen hat, eignet sich eventuell ein bestimmtes Schweißgerät besser als ein anderes. Hat man für sich geklärt, welche Aufgabe genau erledigt werden soll, kann man das für sich passende Schweißgerät auswählen.

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WELDINGER MIG/MAG Schweißinverter ME 200eco SUNGOLDPOWER Elektroden Schweißinverter 200A GYS WIG- und Elektroden-Schweißinverter 160 DC LIFT ESAB Elektroden Schweißinverter Buddy Arc 180
ModellWELDINGER MIG/MAG Schweißinverter ME 200ecoSUNGOLDPOWER Elektroden Schweißinverter 200AGYS WIG- und Elektroden Schweißinverter 160 DC LIFTESAB Elektroden Schweißinverter Buddy Arc 180
Preis

329,99 €

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119,00 €

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472,60 €

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285,90 €

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Bewertung
TypMIG/MAGElektrodeWIG und ElektrodeElektrode
Schweißbereich20 – 200 A20 – 200 A20 - 160 A5 - 180 A
Einschaltdauer60% bei 200 A60% bei 200 A60 % bei 95 A60% bei 130 A
Gewicht10 kg5,8 kg5 kg6,7 kg
Abmessungen43 x 37 x 22 cm34 x 26 x 13 cm29 x 21 x 14 cm31 x 23 x 14 cm
Preis

329,99 €

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Schweißgerät für Anfänger und Heimwerker

Für Anfänger und Heimwerker werden einem meist Elektroden Schweißgeräte als optimales Mittel zum Zweck empfohlen. Dies kann man so nicht ganz richtig stehen lassen. Es würde sich rein theoretisch auch ein Schutzgas Schweißgerät für einen Anfänger oder aber auch Heimwerker lohnen. Aber um die Frage genau zu klären, welches Gerät nun für einen geeignet ist, muss man vorher wissen wofür es überhaupt benötigt wird. Allein aus diesem Grund kann man die Aussage, dass ein Elektroden-Schweißgerät die beste Wahl ist, nicht pauschalisieren.

Die wichtigste Frage die Du dir stellen kannst ist: „Was möchte ich eigentlich schweißen?„. Dazu zählt das Material, wie auch die Materialstärke. Es ist nämlich so, dass es kein Schweißgerät gibt, das dazu in der Lage ist alles zu schweißen.

Schweißen mit Stabelektroden

schweißgerätElektroden Schweißtrafos gibt es schon mit einer Leistung von 40 – 100 Ampere für unter 100 Euro. Schweißen kann man damit theoretisch Stabelektroden mit einem Kerndrahtdurchmesser von 1 – 2 mm. In diesem Bereich befindet sich auch ungefähr die zu bearbeitende Blechstärke des Heimwerkers von 1 – 2 mm. Dies reicht, um zwischendurch die kaputte Schiebkarre oder Ähnliches zu reparieren. Doch Anfänger oder ungeübte Heimwerker werden vermutlich mehr Löcher in das dünne Blech brennen, anstatt es wie gewünscht zu reparieren.

Für dickeres Material zum Beispiel das Gartentor oder Teile am eigenen Trecker ist das Elektroden Schweißgerät durchaus angebracht. Auch Anfänger und ungeübte Heimwerker können diese etwas dickere Materialstärke durchaus mit Erfolg schweißen.

Mehr Informationen zum E-Schweißgerät gibt es hier : Elektroden Schweißen

Schutzgas Schweißen

schweißgerätDas Schutzgas Schweißen ist die andere Empfehlung, die in Frage kommen könnte. Zuerst muss aber erwähnt werden, dass Schweißgeräte dieser Art teurer sind, als einfache Elektrodentrafos. Nicht nur die Anschaffung, sondern auch die Betriebskosten sind höher. Es wird nämlich Schweißdraht und auch Gas beim Schweißen verbraucht. Dafür haben sie im Gegensatz auch mehr zu bieten.

Hat man auf dem Schutzgas Schweißgerät einen dünnen Draht von ca. 0,6 mm Durchmesser drauf, können sogar die Anfänger und auch die ungeübten Profis eine Schiebkarre reparieren ohne, dass sie danach schlimmer aussieht, als vorher. Allerdings bedarf es einer guten Einstellung des Schweißgerätes. An diesem ist neben der Stromstärke auch der Drahtvorschub und die Gasdurchflussmenge einzustellen. Mit ein bisschen Übung sollte es aber keine zu große Hürde sein.

Auch Reparaturen am Auto oder andere Dünnblecharbeiten sind mit einem Schutzgas Schweißgerät einfach realisierbar. Dicke Bleche sind ebenfalls bestens schweißbar.

Weitere Informationen zum Schutzgas Schweißgerät gibt es hier: Schutzgas Schweißen

Kauftipps

Das nachfolgende Kapitel stellt einen kleinen Leitfaden zum Kauf des, für Dich richtigen Schweißgerätes, dar.

Leistung

Achten bei der Anschaffung eines Schweißgeräts erst einmal auf den Leistungsbereich. Dieser Leistungsbereich wird in Ampere angegeben. Je mehr Ampere ein Schweißgerät aufweist, desto dickere Bleche lassen sich damit verschweißen. Dazu sind auch für das Elektrodenschweißen dickere Stabelektroden notwendig. Je nach Bauart lässt sich der Strom am Schweißgerät stufenweise oder aber auch stufenlos einstellen.

Betriebsspannung

schweißgerätKleine Schweißgeräte werden meist an 230 Volt Wechselstrom betrieben. Dies reicht in der Regel für einen Anfänger oder Heimwerker aus. Es gibt aber auch Geräte die sich an 400 Volt Drei-Phasen-Wechselstrom betreiben lassen. Damit lassen sich dickere Materialstärken verschweißen, da ein viel kräftigerer Schweißstrom zur Verfügung steht. Es kann auch sein, dass das gewählte Schweißgerät mit beiden Netzanschlüssen ausgestattet ist. Von Nöten ist dies zwar nicht unbedingt, da einer der beiden Anschlüsse vollkommen ausreicht. Man sollte bei 400 Volt Drei-Phasen-Wechselstrom nur darauf achten, dass man solch einen Anschluss auch zu Hause oder am Ort des Geschehens besitzt.

Einschaltdauer

Die Einschaltdauer eines Schweißgeräts spielt eine sehr wichtige Rolle. Achte beim Kauf bitte sehr genau auf die Einschaltdauer. Diese besagt nämlich, wie lange Du am Stück schweißen kannst, bevor das Schweißgerät überhitzt und sich abschaltet.

Die Einschaltdauer wird  in % (Prozent) angegeben und steht für die Zeit, die geschweißt werden kann. Berechnet wird sie auf einer Zeit von 10 Minuten. Beträgt die Einschaltdauer 50 %, dann lässt sich mit dem Schweißgerät 5 Minuten arbeiten und danach musst du dann 5 Minuten Pause einlegen. Bei 70 % Einschaltdauer kannst Du 7 Minuten schweißen und brauchst dann nur 3 Minuten zu pausieren.

Also je höher die Einschaltdauer in % ist, desto länger kannst Du ununterbrochen schweißen. Achte vor dem Kauf unbedingt auf die Einschaltdauer.

Ist keine angegeben, sollte man dem Kauf skeptisch gegenüber stehen.

Kühlung

schweißgerätDie Kühlung bezieht sich auch zusätzlich auf die Einschaltdauer des Schweißgeräts. Ist das Gerät mit einer guten Kühlung ausgestattet, braucht es länger um sich zu erwärmen. Dadurch kannst Du dann wieder länger am Stück schweißen. Günstige Geräte sind meist weniger gut ausgestattet. Manche Schweißgeräte lassen sich auch mit einer zusätzlichen Kühlung nachrüsten. Falls man bemerkt, dass sich nach längerem Schweißen das Gerät des Öfteren abschaltet, wäre eine nachrüstbare Kühlung auf jeden Fall eine Überlegung wert. Natürlich vorausgesetzt, dass das Schweißgerät auch dafür geeignet ist.

Zubehör

Fast jedem Schweißgerät liegen ein Massekabel und eine Schweißklemme bzw. ein Schlauchpaket bei. Darauf verlassen kann man sich allerdings nicht. Diese Teile werden auf jeden Fall zum Schweißen benötigt und Du solltest darauf achten, dass diese mit dabei sind. Anderenfalls müssen diese gesondert hinzu bestellt werden, was den Preis anhebt.

Manche Schweißgeräte haben auch ein kleines Sortiment an Schweißelektroden bzw. eine Drahtrolle für das Schutzgas Gerät dabei. Auch ein Schweißerhelm, eine Drahtbüste, ein Schlackehammer oder feuerfeste Handschuhe können manchmal mit dabei sein.

Schweißstromquellen

Es existieren unterschiedliche Schweißstromquellen, die für Schweißgeräte in Frage kommen und die auch häufig benutzt werden. Hier werden die Unterschiede, sowie die Vor- und Nachteile erörtert.

Der Schweißinverter

Der Schweißinverter wandelt ebenfalls eine Wechselspannung in eine Gleichspannung um. In diesem Gerät steckt im Gegensatz zu den anderen Schweißstromquellen wesentlich mehr Elektronik und ist in der Hinsicht der heutigen Zeit mehr angepasst. Auch aus diesem Grund kann man bei einem Inverter von einer höheren Leistungsfähigkeit sprechen, wenn man es mit einer anderen Schweißstromquelle gleicher Größe vergleicht.

  • Da Schweißinverter relativ leicht sind, werden sie auch gerne auf Baustellen oder Ähnliches eingesetzt, da der Transport von diesem Gerät viel besser ist.
  • Schweißinverter werden für alle Arten von Lichtbogenschweißen eingesetzt. Dazu zählen Elektrodenschweißen, Schutzgas Schweißen und WIG Schweißen.
  • Schweißinverter bringen auch ein paar Sonderfunktionen von Haus aus mit. Diese sind zum Beispiel eine Arc-Force-Steuerung, die für einen konstanten Lichtbogen, auch in schwierigen Schweißpositionen sorgt. Hot-Start sorgt für ein besseres Zünden des Lichtbogens oder Antistick. Antistick soll das Festkleben der Elektrode am Werkstück verhindern.

Aber auch Nachteile bringt ein Inverterschweißgerät mit sich:

  • Durch die viele Elektronik ist ein Schweißgerät anfälliger gegen Schäden
  • Ein Schweißinverter kostet zudem einiges mehr als ein Schweißgerät anderer Bauart.
  • Zudem ist die Blaswirkung ist stärker.

Der Schweißtransformator

Der Schweißtransformator hat die Aufgabe die Wechselspannung aus dem Netz, welche eine hohe Spannung und eine niedrige Stromstärke aufweist, in eine niedrige Spannung und hoher Stromstärke umzuwandeln. Dies ist die Grundvoraussetzung um überhaupt Schweißen zu können. Jeder Transformator besteht aus zwei Spulen, die auf einem Eisenkern aufgesetzt sind.

Diese beiden Spulen nennt man Primär- und Sekundärspule. Die Primärspule, an der auch die Netzspannung anliegt, hat im Gegensatz zur Sekundärspule deutlich mehr Wicklungen. Über die Sekundärspule wird später der Schweißvorgang durchgeführt, indem diese kurzgeschlossen wird. Da beim Schweißen die Stromstärke regulierbar sein muss, wird zwischen der Sekundär- und Primärspule ein bewegliches Joch montiert. Dadurch lässt sich die Stromstärke zum Schweißen stufenlos einstellen.

  • Ein Schweißtransformator ist durch den Eisenkern sehr schwer. Außerdem besitzt er nicht viel Technik im Inneren. Das macht ihn ziemlich robust.

Der Schweißgleichrichter

Der Schweißgleichrichter hat die Aufgabe die Wechselspannung aus dem Netz in eine Gleichspannung, wie sind zum anderen zum Schweißen benötigt wird, umzuwandeln. Dieser Vorgang wird Gleichrichten genannt. Da bei einer Wechselspannung die Spannungskurve sinusartig verläuft und sich die Richtung des Stromflusses regelmäßig ändert, kommen sogenannte Dioden zum Einsatz.

Eine Diode hat die Funktionsweise, dass sie den Strom in eine Richtung durchlässt und in anderer Richtung sperrt. Je nachdem, was für eine Gleichrichterart eingesetzt wird, kann sich die Restwelligkeit stark minimieren lassen.

Restwelligkeit bezeichnet den Teil der Wechselspannung, die trotz Glättung, nicht in Gleichspannung umgewandelt werden kann. Je geringer die Restwelligkeit, desto besser sind die Schweißeigenschaften. Darunter zählt unter anderem das Zünden des Lichtbogens oder auch die Spritzerbildung.